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What’s in my bag

lifehacker zeigt ja regelmäßig „Featured bags„, was ich ganz cool finde, da immer wieder nützliche und lustige Gadgets dabei sind.

Hier mal der Inhalt, den ich jeden Tag mit mir herumtrage.

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Nicht zu sehen

Gentoo-Linux auf einem IGEL Winestra 5/4 4210 LX – Teil 2 (Installation)

Die Installation von Gentoo läuft ohne Probleme nach dem Handbuch, wobei ich doch ein paar Sachen anders mache.

Hier meine make.conf

CHOST="i686-pc-linux-gnu"
CFLAGS="-march=c3-2 -mtune=generic -O2 -pipe -fomit-frame-pointer"
CXXFLAGS="${CFLAGS}"
MAKEOPTS="-j6"
GENTOO_MIRRORS="http://mirror.netcologne.de/gentoo/ ftp://mirror.netcologne.de/gentoo/ rsync://mirror.netcologne.de/gentoo/ ftp://ftp.uni-erlangen.de/pub/mirrors/gentoo http://ftp.uni-erlangen.de/pub/mirrors/gentoo"
USE="-gtk -gnome -qt4 -kde -dvd -cdr nfs ssh perl dbus python -X"
LINGUAS="de"
FEATURES="distcc"

Da ich keine grafische Benutzeroberfläche brauche/will, hab ich alles was X,KDE oder Gnome betrifft in den USE-Flags abgeschaltet. Ja, das geht mit -* einfacher aber ich bin momentan zu faul mir jedes Paket anzusehen welche USE-Flags es nutzt. Und eine emerge -N dauert halt auch recht lange.

Desweiteren nutze ich, da ich 4 IGEL habe, distcc um beim Kompilieren die Tasks zu verteilen. Ausserdem nutze ich ccache um den Compile nicht immer wieder komplett neu machen zu müssen.

Statt Datum/Uhrzeit mit date zu setzen, nutze ich gleich ntp. Dazu einfach:

cp /usr/share/zoneinfo/CET /etc/localtime
emerge -av ntp
rc-update add ntp-client default
/etc/init.d/ntp-client start

und man hat immer eine aktuelle Uhrzeit.

Eine Software die ich mit als erstes emerge, ist übrigens app-misc/screen. Damit kann ich die, teilweise schon lange dauernden Kompilierprozesse detachen und, z.B. in einer anderen SSH-Session, wieder attachen.

Hier übrigens meine Kernel-Konfiguration: .config

Diese ist definitiv nicht perfekt, aber das System fährt hoch. Ein mir bekannter Fehler ist z.B. das die CF-Karte beim booten vom Gentoo-Image mit sdaX angesprochen wird, unter dem Kernel jedoch mit hdaX. Das muss dringen bei der /etc/fstab und beim Bootloader beachtet werden.

Gentoo-Linux auf einem IGEL Winestra 5/4 4210 LX – Teil 1 (Hardware)

Bei mir in der Firma werden momentan unsere alten IGEL Thinclients ausgemustert. In dem Fall sind es Winestra 5/4 4210 LX mit 1 GHz Prozessor und 512 MB RAM, sowie einer 256 MB CF-Karte.

Hier die Ausgaben von lscpu:

Architecture: i686
CPU op-mode(s): 32-bit
Byte Order: Little Endian
CPU(s): 1
On-line CPU(s) list: 0
Thread(s) per core: 1
Core(s) per socket: 1
Socket(s): 1
Vendor ID: CentaurHauls
CPU family: 6
Model: 9
Stepping: 8
CPU MHz: 1000.541
BogoMIPS: 2001.08

Sowie die Ausgabe von lspci, wobei da schon die zusätzliche Intel Netzwerkkarte aufgelistet ist, welche ich eingebaut habe.

00:00.0 Host bridge: VIA Technologies, Inc. VT8623 [Apollo CLE266]
00:01.0 PCI bridge: VIA Technologies, Inc. VT8633 [Apollo Pro266 AGP]
00:08.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82541PI Gigabit Ethernet Controller (rev 05)
00:09.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1510 PC card Cardbus Controller
00:10.0 USB controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 80)
00:10.1 USB controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 80)
00:10.2 USB controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 80)
00:10.3 USB controller: VIA Technologies, Inc. USB 2.0 (rev 82)
00:11.0 ISA bridge: VIA Technologies, Inc. VT8235 ISA Bridge
00:11.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. VT82C586A/B/VT82C686/A/B/VT823x/A/C PIPC Bus Master IDE (rev 06)
00:11.5 Multimedia audio controller: VIA Technologies, Inc. VT8233/A/8235/8237 AC97 Audio Controller (rev 50)
00:12.0 Ethernet controller: VIA Technologies, Inc. VT6102 [Rhine-II] (rev 74)
01:00.0 VGA compatible controller: VIA Technologies, Inc. VT8623 [Apollo CLE266] integrated CastleRock graphics (rev 03)

Auch wenn es für so magere Systeme die eine oder andere Linux-Distribution gibt, so will ich doch Gentoo laufen lassen, da dieses sich wunderbar anpassen lässt. Dafür habe ich jedoch etwas mehr RAM, sowie eine größere CF-Karte eingebaut. Der IGEL unterstütz bis max 1 GB Single-Side-RAM. Die CF-Karte sollte nicht größer als 8 GB sein, hab ich zumindest irgendwo gelesen. Da ich einen Teil der Daten (z.B. Portage und /var/tmp/) als NFS-Shares gemounted habe, reicht das auch.

Folgende RAM-Riegel und CF-Karte funktionieren bei mir fehlerfrei:

1GB DUAL CHANNEL KIT: SAMSUNG original 2x 512 MB 184 pin DDR-400

* Transcend Ultra-Speed 133x 8GB Compact Flash Speicherkarte

Komischerweise reagieren die IGEL (Einer läuft schon seit ca 2 Monaten) unterschiedlich, was das Booten von USB betrifft. Bei dem alten IGEL ging das ohne Probleme, die neuen beschweren sich darüber das der BOOTMGR nicht vorhanden wäre. Booten von einer CF-Karte die per USB im Kartenleser angeschlossen ist geht, warum auch immer.

Ich hab mir jetzt mal ein externes optisches Laufwerk bestellt und werde es bei den anderen Thinclients damit probieren.