Archiv der Kategorie: Computer

Micro3D mit Octoprint und CURA auf dem RaspberryPi

Als Anfang April 2014 der Micro3D auf Kickstarter als

the first truly consumer 3D printer

vorgestellt wurde, war ich total begeistert und habe diesen gebacked und nach ca einem Jahr und einigen Zoll-Schwierigkeiten, kam dieser auch.

Die mitgelieferte Software ist für den Anfang und für „Consumer“ auch voll und ganz ausreichend und Drucke mit PLA funktionieren gut. Möchte man allerdings den PC ausschalten oder per Webserver zugreifen und sich den Druckstatus von der Couch aus betrachten, wird es schwierig.

Dafür gibt es OctoPrint, einen Open-Source Druckserver der all das bietet, was der M3D-Software fehlt. Es gibt dafür zwar ein fertiges Image für den RaspberryPi, aber mit CURA als Slicer und dem Micro3D als Drucker, wäre das ja zu einfach gewesen.

Also auf und die verschiedenen Dokumentationen die es im Netz gibt zusammentragen und eins draus machen.

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Facebook auf Android ohne Messenger-Zwang

Eine Sache die mich ja echt nervt, ist das ich inzwischen die Facebook-Website aufrufen musste um meine Nachrichten zu sehen und darauf zu antworten, da Facebook den Messenger zur Pflicht gemacht hat.

Musste ist dabei das richtige Wort, denn geht doch ohne den Facebook-Messenger.

Und das ganze ohne Root und ohne großen Schnick-Schnack, wenn auch, soweit ich es weis, momentan nur für Android. Bei mir funktioniert es unter Facebook 21.0.0.23.12 und Android 4.4.4.

Dazu einfach die APK unter https://www.androidfilehost.com/?fid=95784891001608389 herunterladen und installieren. Falls das Probleme mach, gegebenenfalls unter [Einstellungen] -> [Sicherheit] -> [Unbekannte Herkunft] auswählen.

Den dazugehörigen Thread findet man auf: xdadevelopers

3M MicroTouch USB Touchscreen – EX II unter Raspbian

Für ein kleines Bastelprojekt habe ich mir auf eBay ein 15 Zoll LCD Touchscreen von 3M gekauft.

!B4q+eN!B2k~$(KGrHqQOKjIEyOiF3Iy6BMq))prMgw~~_12Was unter Windows Plug & Play ist, gestaltet sich an einem Raspberry Pi doch etwas schwieriger.

Da das Display nur einen VGA-Anschluss hat, muss zuerst ein HDMI zu VGA-Adapter her. Somit läuft zumindest schon mal das reine Display.

Der Treiber für das Touch-Input macht dann doch etwas mehr Problem. Auf der 3M-Seite findet man zwar Treiber für Linux aber nur für x86/x64 und nicht für ARM. Selbst das Ausführen der .bin auf einem anderen System um an die .tar.gz zu kommen und dann die Installation auf dem Raspberry zu machen läuft ins Leere, da auch die restlichen Binaries nicht unter ARM laufen. Doh!

Die Lösung ist jedoch eigentlich ganz einfach, denn die Treiber sind im Kernel und müßen nur gebaut werden. 🙂

Device Drivers > Input device support > Touchscreens

     [*]   3M/Microtouch EX II series device support

Eine Anleitung dafür gibt es hier.

Auch die Ausgabe vom dmesg sieht dann ganz gut aus.

[ 3.713651] usb 1-1.3: new full-speed USB device number 5 using dwc_otg
[ 3.839583] usb 1-1.3: New USB device found, idVendor=0596, idProduct=0001
[ 3.858633] usb 1-1.3: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=0
[ 3.883577] usb 1-1.3: Product: MicroTouch USB Touchscreen – EX II
[ 3.902756] usb 1-1.3: Manufacturer: MicroTouch Systems, Inc.
[ 4.235038] input: MicroTouch Systems, Inc. MicroTouch USB Touchscreen – EX II as /devices/platform/bcm2708_usb/usb1/1-1/1-1.3/1-1.3:1.0/input/input2

Als nächstes noch eine udev-Rule anlegen damit das Input-Device einen ansprechenderen Namen bekommt:

sudo nano /etc/udev/rules.d/95-stmpe.rules

Und da dann folgende Zeile eintragen:

SUBSYSTEM==“input“, ATTRS{name}==“*MicroTouch USB Touchscreen*EX II*“, ENV{DEVNAME}==“*event*“, SYMLINK+=“input/touchscreen“

Jetzt kann getestet werden:

sudo apt-get install evtest tslib libts-bin

sudo evtest /dev/input/touchscreen

Da ich den Framebuffer noch nicht zum laufen gebracht habe (Touch war bisher wichtiger) konnte ich die Kalibrierung noch nicht über die Konsole machen. Folgender Befehl hilft da:

sudo TSLIB_FBDEVICE=/dev/fb1 TSLIB_TSDEVICE=/dev/input/touchscreen ts_calibrate

Unter X geht das Kalibrieren aber auch ohne Probleme, dazu erstmal xinput-calibrator von Adafruit installieren:

wget http://adafruit-download.s3.amazonaws.com/xinput-calibrator_0.7.5-1_armhf.deb

sudo dpkg -i -B xinput-calibrator_0.7.5-1_armhf.deb

Und dann einfach in einem xterm starten.

Weiterführende Informationen gibt es auch bei adafruit.

Für ein Display, das in etwas genauso viel gekostet hat wie das 2.8″ Shield, aber dafür 15″ ist, find ich es echt klasse.

 

Selbstgebaute und funktionierende PIXAR-Lampe

Ein paar Genies haben eine funktionierende PIXAR-Lampe mit Arduino gebaut und mit Processing gesteuert.

Pinokio animatronic lamp

Created by Shanshan Zhou, Adam Ben-Dror and Joss Doggett, Animatronic Lamp is an exploration into the expressive and behavioural potentials of robotic computing. Using Processing, Arduino, and OpenCV, the Lamp is given an ability to be aware of its environment, and to expresses a dynamic range of behaviour.

Ich will die auch, würde sich gut auf meinem Schreibtisch machen.

Nach dem Break gibt es auch noch das Video.

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Tablet PC 4

Hugendubel/Weltbild vertreiben momentan ein 8″ Android-Tablet für € 179.99,-, welches eigentlich ein, ungebrandetes, Cat Phoenix-Tablet ist. (Dort für € 179,- zzgl Versandkosten erhältlich.)

Nach 3 Tagen testen muss ich sagen, für den Preis ist das ein sehr schönes Gerät.

Es hat eine angenehme Größe und für auf der Couch liegen und surfen reicht es vollkommen aus. Auch das Steuern meiner Canon EOS 450D funktioniert per USB-OTG was für Makro-Aufnahmen und ähnliches wirklich klasse ist. Die Frontkamera reicht für Skype voll und ganz aus und mal etwas mit der Rückkamera zeigen geht auch in Ordnung, zu viel sollte man aber nicht erwarten.

Leider bleibt Google Chrome regelmäßig hängen, was schade ist, aber es gibt ja genug Alternativen.

Und was besonders schön ist, selbst rooten kann man das Tablet ganz einfach.

Folgende Datei root_CatStargate2 auf eine MicroSD-Karte kopieren und dann über das Recovery-Menü installieren.

Die Technischen Daten nach dem Break:

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Gentoo-Linux auf einem IGEL Winestra 5/4 4210 LX – Teil 2 (Installation)

Die Installation von Gentoo läuft ohne Probleme nach dem Handbuch, wobei ich doch ein paar Sachen anders mache.

Hier meine make.conf

CHOST="i686-pc-linux-gnu"
CFLAGS="-march=c3-2 -mtune=generic -O2 -pipe -fomit-frame-pointer"
CXXFLAGS="${CFLAGS}"
MAKEOPTS="-j6"
GENTOO_MIRRORS="http://mirror.netcologne.de/gentoo/ ftp://mirror.netcologne.de/gentoo/ rsync://mirror.netcologne.de/gentoo/ ftp://ftp.uni-erlangen.de/pub/mirrors/gentoo http://ftp.uni-erlangen.de/pub/mirrors/gentoo"
USE="-gtk -gnome -qt4 -kde -dvd -cdr nfs ssh perl dbus python -X"
LINGUAS="de"
FEATURES="distcc"

Da ich keine grafische Benutzeroberfläche brauche/will, hab ich alles was X,KDE oder Gnome betrifft in den USE-Flags abgeschaltet. Ja, das geht mit -* einfacher aber ich bin momentan zu faul mir jedes Paket anzusehen welche USE-Flags es nutzt. Und eine emerge -N dauert halt auch recht lange.

Desweiteren nutze ich, da ich 4 IGEL habe, distcc um beim Kompilieren die Tasks zu verteilen. Ausserdem nutze ich ccache um den Compile nicht immer wieder komplett neu machen zu müssen.

Statt Datum/Uhrzeit mit date zu setzen, nutze ich gleich ntp. Dazu einfach:

cp /usr/share/zoneinfo/CET /etc/localtime
emerge -av ntp
rc-update add ntp-client default
/etc/init.d/ntp-client start

und man hat immer eine aktuelle Uhrzeit.

Eine Software die ich mit als erstes emerge, ist übrigens app-misc/screen. Damit kann ich die, teilweise schon lange dauernden Kompilierprozesse detachen und, z.B. in einer anderen SSH-Session, wieder attachen.

Hier übrigens meine Kernel-Konfiguration: .config

Diese ist definitiv nicht perfekt, aber das System fährt hoch. Ein mir bekannter Fehler ist z.B. das die CF-Karte beim booten vom Gentoo-Image mit sdaX angesprochen wird, unter dem Kernel jedoch mit hdaX. Das muss dringen bei der /etc/fstab und beim Bootloader beachtet werden.

Gentoo-Linux auf einem IGEL Winestra 5/4 4210 LX – Teil 1 (Hardware)

Bei mir in der Firma werden momentan unsere alten IGEL Thinclients ausgemustert. In dem Fall sind es Winestra 5/4 4210 LX mit 1 GHz Prozessor und 512 MB RAM, sowie einer 256 MB CF-Karte.

Hier die Ausgaben von lscpu:

Architecture: i686
CPU op-mode(s): 32-bit
Byte Order: Little Endian
CPU(s): 1
On-line CPU(s) list: 0
Thread(s) per core: 1
Core(s) per socket: 1
Socket(s): 1
Vendor ID: CentaurHauls
CPU family: 6
Model: 9
Stepping: 8
CPU MHz: 1000.541
BogoMIPS: 2001.08

Sowie die Ausgabe von lspci, wobei da schon die zusätzliche Intel Netzwerkkarte aufgelistet ist, welche ich eingebaut habe.

00:00.0 Host bridge: VIA Technologies, Inc. VT8623 [Apollo CLE266]
00:01.0 PCI bridge: VIA Technologies, Inc. VT8633 [Apollo Pro266 AGP]
00:08.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82541PI Gigabit Ethernet Controller (rev 05)
00:09.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1510 PC card Cardbus Controller
00:10.0 USB controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 80)
00:10.1 USB controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 80)
00:10.2 USB controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 80)
00:10.3 USB controller: VIA Technologies, Inc. USB 2.0 (rev 82)
00:11.0 ISA bridge: VIA Technologies, Inc. VT8235 ISA Bridge
00:11.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. VT82C586A/B/VT82C686/A/B/VT823x/A/C PIPC Bus Master IDE (rev 06)
00:11.5 Multimedia audio controller: VIA Technologies, Inc. VT8233/A/8235/8237 AC97 Audio Controller (rev 50)
00:12.0 Ethernet controller: VIA Technologies, Inc. VT6102 [Rhine-II] (rev 74)
01:00.0 VGA compatible controller: VIA Technologies, Inc. VT8623 [Apollo CLE266] integrated CastleRock graphics (rev 03)

Auch wenn es für so magere Systeme die eine oder andere Linux-Distribution gibt, so will ich doch Gentoo laufen lassen, da dieses sich wunderbar anpassen lässt. Dafür habe ich jedoch etwas mehr RAM, sowie eine größere CF-Karte eingebaut. Der IGEL unterstütz bis max 1 GB Single-Side-RAM. Die CF-Karte sollte nicht größer als 8 GB sein, hab ich zumindest irgendwo gelesen. Da ich einen Teil der Daten (z.B. Portage und /var/tmp/) als NFS-Shares gemounted habe, reicht das auch.

Folgende RAM-Riegel und CF-Karte funktionieren bei mir fehlerfrei:

1GB DUAL CHANNEL KIT: SAMSUNG original 2x 512 MB 184 pin DDR-400

Transcend Ultra-Speed 133x 8GB Compact Flash Speicherkarte

Komischerweise reagieren die IGEL (Einer läuft schon seit ca 2 Monaten) unterschiedlich, was das Booten von USB betrifft. Bei dem alten IGEL ging das ohne Probleme, die neuen beschweren sich darüber das der BOOTMGR nicht vorhanden wäre. Booten von einer CF-Karte die per USB im Kartenleser angeschlossen ist geht, warum auch immer.

Ich hab mir jetzt mal ein externes optisches Laufwerk bestellt und werde es bei den anderen Thinclients damit probieren.

Diablo 3 schneller herunterladen

Die Downloadzeit für Diablo ist ja schon gigantisch mit so 8-11 Stunden.

Gerade hab ich aber einen Trick gefunden der das ganze beschleunigt, warum hab ich noch nicht herausgefunden.

Aber jetzt zeigt der Downloader nur noch 90 Minuten an und ist viel performanter.

  1. Unter „Einstellungen von Internet“ auf Verbindungen gehen.
  2. LAN-Einstellungen
  3. „Automatische Suche der Einstellungen“ deaktivieren

Das wars…