Es ist echt bitter zu sehen, in was für einer Klassengesellschaft wir leben.
Ich bin vor ca. 1 Woche dienstlich nach Hamburg gefahren. Dadurch das die Firma gezahlt hat, natürlich erster Klasse.
Ja, es ist schon nett, wenn alle 15 Minuten jemand vorbei kommt und einem Getränke und Essen an den Platz brint. Wenn gerade mal 7 Leute in einem gesamten Wagen sitzen und die Toilette so groß ist, das man drin Tango tanzen könnte. Es ist auch nett, kostenlos Zeitungen und kleine Schokohäppchen gereicht zu bekommen oder das die Eisdame, welche die hälfte der Zugmitreisenden gar nicht zu Gesicht bekommen, als erstes bei dir steht und dir Eiskonfekt anbietet.
Auf der anderen Seite:
Als ich in Hamburg war, hab ich am Donnerstag mich nur noch vor Schmerzen gewunden und konnte mal nix mehr machen, was damit endete, das ich mich irgendwann Nachmittags im Krakenhaus wiedergefunden habe mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall.
Irgendwie verständlich, das ich nicht stationär aufgenommen werden wollte um am nächsten Tag ein MRT zu machen.
Also zurück in Frankfurt und zum Arzt.
Der Orthopäde, bei dem ich am Montag war, hat mir, wenn auch noch wenig, das Gefühl gegeben, nur, ein Kassenpatient zu sein. Er hat sich weder den Arztbericht, in dem ausdrücklich stand das ich ins MRT soll, gelesen, noch meine Krankenakte bei Ihm, als er meinte das Röntgen und einränken reicht.
Aber viel schlimmer war es, als ich heute bei meinem Neurologen raus kam.
Ich habe in ca 10 Praxen angerufen um n Termin zum MRT zu bekommen und wenn man, nachdem man gefragt worden ist, bei welchenr Krankenkase man versichert ist, erst mal, mehr oder weniger, durch die Blume gesagt bekommt das man als “Abschaum” ja “etwas” länger auf nen Termin warten muß, so ist das schon frustrierend. 1 Monat Wartezeit war mit das kürzeste….
Aber ich hab dann doch noch nen Termin in Offenbach bekommen.

